„Mordslügen in Ostfriesland“ – der neue Ostfrieslandkrimi von Sören Prescher

Im Wittmunder Wald beginnt ein Fall, der niemanden kaltlässt: Ein Mann, der vor Jahren als ertrunken galt, taucht plötzlich wieder auf. Seine Geschichte wirft neue Fragen auf – und bringt verborgene Wahrheiten ans Licht, die lange im Verborgenen lagen.

Klappentext:

»Erzählte Ihnen die Witwe Mordslügen?«

Im Wittmunder Wald finden Spaziergänger eine männliche Leiche. Die Kommissare Henning Karloff und Maren Jansen sind verblüfft, denn Helge Fehrenbach gilt bereits seit drei Jahren als verstorben. Seit dem Tag, als er angeblich von der Fähre nach Langeoog in die Nordsee stürzte und ertrank.

Doch niemand kann zweimal sterben. Die Witwe wirkt zunächst überaus schockiert, als die Ermittler sie mit dem Mord an ihrem Mann konfrontieren. Aber nach und nach tauchen Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit auf. Und dann machen die Kripo eine überraschende Entdeckung: Helge Fehrenbach lebte die vergangenen drei Jahre unter anderem Namen mitten in Ostfriesland! Ist er damals wegen einer drohenden Gefahr untergetaucht?

Der Ostfrieslandkrimi „Mordslügen in Ostfriesland“ ist als Taschenbuch und  E-Book bei den bekannten Anbietern erhältlich wie:

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Eine Übersicht über die Reihenfolge der Bücher finden Sie hier.

Mehr über die Kommissare Karloff & Hansen können Sie im Steckbrief erfahren!

Viel Freude beim Lesen wünscht

Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de

Interview zu »Mordslügen in Ostfriesland«

In dem neuen Ostfrieslandkrimi »Mordslügen in Ostfriesland« stehen die beiden Kommissare Henning Karloff und Maren Hansen vor einer besonderen Herausforderung – worum geht es darin?

Sören Prescher: In ihrem sechsten Fall werden die Kommissare gleich vor mehrere Herausforderungen gestellt. Zuerst gibt es einen unbekannten Toten, ohne Ausweispapiere oder Handy. Das allein gestaltet die Ermittlungen schon schwierig. Doch nachdem die Identität des Ermordeten feststeht, wird alles noch komplizierter. Laut den Unterlagen ist der Mann bereits tot – nämlich seit fast drei Jahren, um genau zu sein. Zunächst glauben sie an einen Fehler im System, doch auch die damaligen Fallunterlagen lassen keinen Zweifel daran: Dieser Mann ist offenbar zweimal gestorben. Oder er hat seinen ersten Tod bloß vorgetäuscht?

Der Tote lebte bis zu seinem Verschwinden recht unauffällig. Was für ein Mann war Helge Fehrenbach?

Sören Prescher: Helge war Anfang sechzig und auf den ersten Blick kein besonders auffälliger Typ. Bis zu seinem ersten Tod (oder sollte man besser Verschwinden sagen?) arbeitete er jahrelang in einem Elektrofachmarkt in Leer. Er war verheiratet und lebte mit seiner Frau im kleinen Ort Firrel. In seinen Zwanzigern war er mal etwas auf Krawall gebürstet und fiel polizeilich wegen Fahren ohne Führerschein, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt auf. Doch das ist alles lange her und danach schien er sich in einen Musterbürger verwandelt zu haben. Trotzdem muss irgendwas passiert sein, dass sein bisheriges Leben komplett auf links gedreht hat.

Als die Kommissare bei der Ehefrau des Toten auftauchen – wie reagiert sie da?

Sören Prescher: Überrascht, erschreckt, entsetzt – sie scheint vom (zweiten) Tod ihres Mannes keine Ahnung gehabt zu haben. Nach seinem Verschwinden hatte sie einen völlig neuen Anfang gemacht, woanders hingezogen, kleinere Wohnung und alles entfernt, was sie an ihren Mann erinnern könnte. Sie wirkt also zunächst glaubwürdig. Doch dann machen verdächtige Kontobewegungen die beiden Kommissare misstrauisch. Hat ihnen die Witwe etwa von Anfang an einen Haufen Lügen aufgetischt?

Um unterzutauchen, hatte sich der Tote einen speziellen Zufluchtsort gewählt. Beschreiben Sie ihn bitten den Lesern.

Sören Prescher: Haha, ich finde den Zufluchtsort gar nicht so speziell. Er ist nur eben vollkommen anders als alles, was er zuvor gemacht hat. Helge hat sich nämlich entschieden, sich auf einem Milchviehbetrieb zurückzuziehen, der irgendwo zwischen Blomberg und Langefeld liegt. Von diesen landwirtschaftlichen Betrieben gibt es in Ostfriesland zwar etliche, eine Sache unterscheidet diesen Ort aber von vielen anderen: Auf dem Bauernhof werden Anglo-Nubier Ziegen gezüchtet, eine äußerst seltene Gattung der Hornträgerfamilie. So selten, dass sie nur an wenigen Orten vorkommen. Hauptsächlich in Großbritannien, wie der Name vermuten lässt. Für Ostfriesland sind lediglich zwei bekannte Zuchtadressen bekannt. Bleibt die Frage, ob Helge das vorab gewusst hat. Oder hat er es ihn vielleicht sogar genau deswegen dorthin gezogen?