Ein Brand, eine Leiche – ein Verbrechen! Die Kommissare Frau und Christian Frerich stehen vor einem neuen Kriminalfall auf Spiekeroog. Wer hatte etwas gegen den zurückgezogen lebenden Rentner Jan Harmsen?
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
»Gibt es mehr als einen Täter?«
Kurz bevor Jan Harmsen sein altes Reetdachhaus auf der Insel Spiekeroog verkaufen kann, geht es nachts in Flammen auf. Der Rentner selbst liegt tot in der Ruine. Ein tragischer Unfall? Als die Kommissare Christian und Frauke Frerich am Schauplatz eintreffen, bleiben zunächst viele Fragen offen. Wie sich herausstellt, ist das Misstrauen der Geschwister berechtigt: Laut Obduktion war es Mord! Doch wer kommt dafür infrage? Etwa die Nichte, die gegen den Verkauf war? Oder der Investor, falls es sich Jan noch anders überlegt hatte? Aber bei jedem der Verdächtigen passen die Motive nicht ganz zur Tat. Sind etwa Mörder und Brandstifter zwei verschiedene Personen? Endlich verdichten sich die Hinweise in eine ganz bestimmte Richtung – der Fall scheint so gut wie gelöst. Da passiert ein zweiter Mord …
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Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Interview zu »Reetdachmord auf Spiekeroog«
Ihr neuer Ostfrieslandkrimi »Reetdachmord auf Spiekeroog« beginnt zunächst äußerst idyllisch – doch dann riecht es nach Rauch! Was ist passiert?
Julia Brunjes: Bei einem morgendlichen Gang vor der Arbeit bemerkt Kommissarin Frauke Frerich plötzlich einen ungewöhnlichen Geruch in der Luft und sieht am Horizont eine Qualmsäule. Tatsächlich steht das Reetdachhaus von Jan Harmsen in Flammen. Gerade noch rechtzeitig kann sie die Feuerwehr alarmieren, um eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Als sie mit ihrem Bruder Christian schließlich die Ruine betritt, bewahrheitet sich eine ungute Vorahnung – Jan Harmsen liegt tot in seinem Wohnzimmer.
Was zunächst nur nach einem tragischen Unfall aussieht, erweist sich bald als Verbrechen – und die Frerichs haben einen neuen Fall.
Julia Brunjes: Tatsächlich lässt sich die These von einem Unglück nicht lange aufrechterhalten. Sowohl die Verletzungen des Toten, der nicht etwa einer Rauchvergiftung erlag, sondern auch die Ausbreitung des Feuers, weisen auf ein Verbrechen hin. Letztendlich wird das Ergebnis der Obduktion nachweisen, dass Jan Harmsen erschlagen wurde. Und auch der Brand wurde, relativ unprofessionell, mit Benzin gelegt.
Jan Harmsen lebte relativ zurückgezogen, was können sie uns über ihn erzählen?
Julia Brunjes: Selbst für einen älteren Rentner auf einer kleinen Insel lebte er sehr isoliert. Ohne Frau und Kinder, mit seinem Bruder seit Langem verfeindet, waren sein Nachbar Karl-Heinz Döring und seine Nichte Ina Harmsen so ziemlich die einzigen Kontaktpersonen in seinem Leben. Umso schwerer scheint es, jemanden zu finden, der eine solche Wut auf einen alten Mann haben könnte, der niemand störte.
In den Fokus der Ermittlungen geraten zwei Verdächtige – um wen handelt es sich dabei?
Julia Brunjes: Da ist zunächst einmal seine Nichte Ina, was zunächst unvorstellbar scheint. Doch die Entscheidung von Jan, sein Haus verkaufen zu wollen, hat sie tief getroffen. Ina Harmsen verbindet mit dem Gebäude viele schöne Kindheitserinnerungen, da das Reetdachhaus schon seit vielen Jahren in dem Besitz der Familie ist. Zudem gibt es noch einen Makler, der Jan sein Grundstück abgeschwatzt hatte und bereits eine Vorauszahlung auf dessen Konto geleistet hat. Wollte sich Jan das Ganze noch mal überlegen und wäre dadurch das Millionenprojekt einer Ferienhaussiedlung geplatzt? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, war es einer von beiden, waren es beide, waren Mörder und Brandstifter überhaupt identisch? Doch wie sie dann dem richtigen Mörder auf die Spur kommen, müssen meine Leser schon selber herausfinden …