Ein Heiratsschwindler auf Juist? Eine unglaubliche Anschuldigung – doch dann wird dieser tot aufgefunden! Die Inselkommissare Antje Fedder und Roland Witte wissen nicht, was sie glauben sollen.
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
»Auf Juist treibt ein Heiratsschwindler sein Unwesen!« Die Inselkommissare Antje Fedder und Roland Witte sind beunruhigt, als sie diesen Hinweis erhalten. Solch ein Betrüger, der seine arglose Braut hinters Licht führt, muss natürlich sofort dingfest gemacht werden. Nur: Der Beschuldigte, Hauke Schiefkant, ist ein herzensguter Mensch, wird hochgeschätzt und ist beliebt bei Insulanern und Gästen. Wo also kommen diese Anschuldigungen her? Die Reiseschriftstellerin Chloe Tietjen hat sie anonym erhalten und sich dann an die Polizei gewandt. Noch bevor die Kommissare jedoch mit Hauke sprechen können, wird seine Leiche gefunden, erdrosselt mit einem Seidenschal. War doch etwas dran an der Geschichte, hat ihn ein geschädigtes Opfer auf dem Gewissen? Aber dann stellt sich heraus, dass Hauke, der als Immobilienmakler und Verwalter von Ferienhäusern tätig war, großen Ärger mit einer Mietpartei hatte. Kamen daher die böswilligen Gerüchte und mündeten in einem Mord?
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Mehr über die Kommissare Witte und Fedder können Sie im Steckbrief erfahren.
Das Team von Ostfrieslandkrimi.de wünscht viel Spaß beim Lesen!
Das Interview zum Ostfrieslandkrimi:
Ihr neuer Ostfrieslandkrimi »Juister Braut« ist erschienen, worum geht es?
Sina Jorritsma: Als die Juister Inselpolizistin Antje Fedder privat unterwegs ist, schnappt sie gehässige Reden eines tratschenden Frauentrios auf. Die Damen lassen kein gutes Haar an Hauke Schiefkant – einem bekannten Makler und Hausverwalter auf dem idyllischen Töwerland. Ihm wird hinter vorgehaltener Hand unterstellt, sich als Heiratsschwindler zu betätigen. Antje kann das böse Gerücht kaum glauben – und noch am selben Abend wird dieser Mann ermordet im Naturschutzgebiet unweit des Hammersees gefunden. Hat jemand das Recht in die eigene Hand nehmen wollen? Und – war Schiefkant vielleicht gar nicht hinter dem Geld seiner Zukünftigen her? Nicht nur die drei Damen, auch eine plötzlich auftauchende Reisejournalistin hat einen Tipp zu Schiefkants angeblichen Machenschaften bekommen. Sollte doch etwas an den Behauptungen dran sein? Antje Fedder und ihr Kollege Roland Witte müssen eine harte kriminalistische Nuss knacken, bevor sie den Fall lösen können.
Das ist wohl eine ganz schwierige Situation für die Kommissarin? Immerhin kennt sie das Opfer schon von Kindheit an.
Sina Jorritsma: Richtig, Antje Fedder ist ein echtes Inselkind. Und da Juist nur knapp 1.200 ständige Bewohner hat, ist der Makler und Verwalter ihr natürlich vertraut. In ihren Augen war Schiefkant immer ein fleißiger und hart arbeitender Mitbürger, der gar keine Zeit für eine Ehe oder feste Beziehung hatte. Andererseits findet die Kommissarin heraus, dass er seit einiger Zeit Woche für Woche zwölf langstielige rote Rosen verschenkte – aber an wen? Sollte Schiefkant doch auf Freiersfüßen gewandelt sein? Wenn ja, dann hat er die Identität seiner Zukünftigen gegenüber allen anderen Insulanern sorgfältig geheim gehalten. Aus welchem Grund? Gab es doch ein Geheimnis, das im Verborgenen bleiben sollte? Antje Fedder darf sich jedenfalls nicht von ihrer Sympathie für das Mordopfer blenden lassen. Falls Schiefkant Übles im Schilde führte, könnte dies der Grund für seinen gewaltsamen Tod sein.
Die Verwaltung von Ferienhäusern und -wohnungen ist bestimmt ein anstrengender Job?
Sina Jorritsma: Ja, in seinem Beruf hat Hauke Schiefkant die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt. Wahrscheinlich sind die meisten Gäste freundlich und verständnisvoll, doch es gibt natürlich auch Querulanten, die an allem etwas auszusetzen haben. Oder Chaoten, die mit fremdem Eigentum nicht pfleglich umgehen. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt. Der Verwalter war ein Mensch, der durchaus selbst zu Mopp und Besen griff, um bei der Endreinigung eines Ferienhauses ›Klarschiff‹ zu machen. Aber seine Tätigkeit brachte es eben mit sich, dass er vielleicht auch Dinge mitbekommen hat, die nicht für seine Ohren bestimmt waren. Und das könnte ihm zum Verhängnis geworden sein.
Welche Urlaubsform bevorzugt denn die Autorin Sina Jorritsma privat?
Sina Jorritsma: Ich habe schon so ziemlich alles durch – von Zeltferien als Studentin bis zu gemütlichen Familienpensionen und Ferienhäusern. Gelegentlich auch mal ein schönes Hotel mit Wellnessbereich und Spa – es kommt also immer auf die Umstände an. Außerdem reist man mit Kindern natürlich anders als ein Paar ohne Anhang. Wichtig ist: Am besten auf eine Insel, aber auf jeden Fall an die Nordsee – und zwar bei jedem Wetter!