Die Borkumer Polizisten Ragnar Hansen und Jan Jepsen sind wieder gefordert. Was in dem neuen Ostfrieslandkrimi „Borkumer Zocker“ von Dörte Jensen mit einem harmlosen Workshop beginnt, wird schließlich zu einem brisanten Kriminalfall auf der Nordseeinsel!
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
„Wird hier etwa heimlich beim Poker um hohe Summen gezockt?“ Seit ihrer Schulzeit sind die Borkumerinnen Anke, Frieda, Lotte und Biggi miteinander befreundet. Nun treffen sie sich auf der Insel wieder und entwickeln aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für das Spiel Bridge eine Geschäftsidee: Workshops mit Übernachtung sollen Urlauber an die Kartentische locken und zugleich Friedas finanziell angeschlagene Pension retten. Doch der Borkumer Polizist Jan Jepsen vermutet, dass bei dem Vorhaben nicht mit offenen Karten gespielt wird. Sind die vermeintlich harmlosen Bridgekurse nur Fassade für im Hintergrund laufendes illegales Glücksspiel? Jans Freundin, die Buchhändlerin Heike Gessner, nimmt an einem der Workshops teil. Schon bald gerät sie mitten in ein gefährliches Spiel um hohe Einsätze, verborgene Absichten und eine geheimnisvolle »Herzdame«. Dann geschieht ein Mord. Als bei einem Verdächtigen ein Umschlag mit fünfzigtausend Euro auftaucht, scheint das Motiv des Mörders auf der Hand zu liegen …
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Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Das Interview zum Ostfrieslandkrimi
Die beiden Borkumer Polizisten Ragnar Hansen und Jan Jepsen ermitteln wieder! Worum geht es im Ostfrieslandkrimi »Borkumer Zocker«?
Dörte Jensen: In meinem neuen Ostfrieslandkrimi dreht sich alles um Freundschaft, Kartenspiele und die Frage, wer nach tödlichen Regeln zockt. Die Inselpolizisten jagen den Mörder einer geheimnisvollen Frau, die sich mit ihrer Rückkehr nach Borkum nicht nur Freunde gemacht hat.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen vier Borkumerinnen, die seit ihrer Schulzeit miteinander befreundet sind. Was verbindet Anke, Frieda, Lotte und Biggi noch immer – und welche alten Spannungen treten bei ihrem Wiedersehen zutage?
Dörte Jensen: Die Freundinnen, inzwischen in ihren Sechzigern, bezeichnen sich wegen ihres Zusammenhaltes als Kleeblatt. Sie verbindet neben einer gemeinsamen Vergangenheit die Liebe zum Bridgespiel, das sie auf Borkum bekannt machen wollen. Die anfängliche Harmonie bekommt aber Risse, als eine von ihnen die Führungsrolle für sich beansprucht und vergessen geglaubte Demütigungen aufbrechen wie schlecht verheilte Wunden … Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten.
Jan Jepsen misstraut dem vermeintlich harmlosen Vorhaben der vier Borkumerinnen von Anfang an. Welche Beobachtungen lassen ihn vermuten, dass die Bridge-Workshops nur Fassade sind?
Dörte Jensen: Jan sorgt sich um seine Freundin Heike Gessner, die als Studentin viel gezockt hat. Ihre Leidenschaft für das in seinen Augen eher langweilige Bridgespiel macht ihn argwöhnisch, und er vermutet, dass die Workshops nur eine Fassade für illegale Glücksspiele sind. Als Heike ihm immer mehr aus dem Weg geht, schrillen bei Jan die Alarmglocken …
Die geheimnisvolle »Herzdame« kennt – anders, als ihr romantisch klingender Name vermuten lassen könnte – am Pokertisch keine Gnade. Was hat Sie zu dieser Figur inspiriert?
Dörte Jensen: Poker gilt als männerdominiert, viele Spieler scheinen in einer Frau ein leichtes Opfer zu sehen. Daher gefiel mir die Figur einer Zockerin, die als mysteriöse Herzdame viel Geld gewinnt und erfolgsverwöhnte Männer über den Tisch zieht. Frauenpower eben.
Borkum wirkt zunächst nicht wie der naheliegendste Schauplatz für illegales Glücksspiel um große Summen. Warum passt gerade die Insel besonders gut zu dieser Geschichte?
Dörte Jensen: Die Widersprüchlichkeit. Die meisten Gäste verbinden mit Borkum einen traumhaften Urlaub, die Insel ist für viele ein Paradies inmitten der Nordsee. Beim Schreiben habe ich mich gefragt, ob die Postkartenidylle nur eine Fassade für mörderische Spiele sein könnte. In dunklen Gassen vermuten viele Menschen etwas Böses, aber in den Dünen und am Strand fühlen sich die meisten Leute sicher. Zu sicher vielleicht …