„Gulfhofmord in Bensersiel“ – der neue Ostfrieslandkrimi von Rolf Uliczka!

Aalderk Bronsema war bekannt dafür, Herzen zu erobern – und ebenso schnell wieder zu brechen. Als der charmante Immobilienmakler tot in seinem Gulfhof in Bensersiel gefunden wird, stoßen die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig auf ein Geflecht aus alten Beziehungen, verletzten Gefühlen und überraschenden Geheimnissen.

Klappentext:

»Bei Aalderk hätte ich schon schwach werden können!«

Aalderk Bronsema hat in seinem Leben viele Herzen gebrochen. Nun liegt er ermordet zu Hause in seinem schicken Gulfhof in Bensersiel, ein Messer steckt in seinem Bauch.

Die ostfriesischen Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig finden heraus, dass sich der charismatische Immobilienmakler durch seine Rücksichtslosigkeit viele Feinde gemacht hat. Seine drei Ex-Frauen weinen ihm keine Träne nach. Hat eine von ihnen spät Vergeltung geübt? Oder ist die attraktive Fußpflegerin, die Aalderks Leiche fand, die entscheidende Spur? Hat der gehörnte Ehemann die Nerven verloren?

Auch Aalderks Sohn Aiko gerät ins Visier der Ermittler. Seit einem traumatischen Erlebnis vor dreizehn Jahren ist das Verhältnis zum Vater zerrüttet – und Aikos Hass scheint tief zu sitzen …

Der Ostfrieslandkrimi »Gulfhofmord in Bensersiel« ist als Taschenbuch und E-Book bei den bekannten Anbietern erhältlich wie:

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Eine Übersicht über die Reihenfolge der Bücher finden Sie hier.

Mehr über die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig können Sie im Steckbrief erfahren.

Interview zum Ostfrieslandkrimi »Gulfhofmord in Bensersiel«

  1. Die ostfriesischen Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig ermitteln diesmal wieder in einem der Sielorte. Worum geht es im »Gulfhofmord in Bensersiel«?

Rolf Uliczka: Auch wenn die Zahl der Scheidungen in unserem Land seit Anfang der 2000er Jahre wieder sinkt, bleibt die zwischenmenschliche Beziehung immer noch eine ›never ending story‹. Zum Glück enden die meisten Trennungen aber nicht in einer solchen Dramatik wie bei Aalderk Bronsema, dem Mordopfer in meinen neuen Ostfrieslandkrimi. Ob dies aber auch der Hintergrund der Tat ist, möchte ich meinen lieben Leserinnen und Lesern an dieser Stelle noch nicht verraten.

  1. Der Klappentext deutet an, dass zwischen Aalderk und seinem Sohn etwas Schlimmes vorgefallen sein muss …

Rolf Uliczka: So viel kann ich dazu an dieser Stelle schon sagen: Hier zeigt sich, was passieren kann, wenn Kinder und auch Heranwachsende in die Fehltritte eines ihrer Elternteile mit hineingezogen werden …

  1. Offensichtlich hat das Mordopfer Zeit seines Lebens nichts anbrennen lassen, drei Scheidungen muss man auch erstmal schaffen. Gab es ein reales Vorbild für die Figur des Aalderk Bronsema, oder ist er rein Ihrer Fantasie entsprungen?

Rolf Uliczka: Das Einzige, was in all meinen Ostfrieslandkrimis rein der Fantasie entspringt, sind die Morde. Beruflich bedingt habe ich so viele Lebensgeschichten gehört, dass ich meine Fantasie nur zur Verschleierung des ›realen Vorbildes‹ benötige.

  1. Aalderk Bronsema war ja schon etwa eine Woche tot, bevor seine Fußpflegerin ihn fand. Ist es Ironie des Schicksals, dass ein Mensch, der andere so leicht um den Finger wickeln konnte, offenbar von niemandem vermisst wurde?

Rolf Uliczka: In diesem Fall könnte man es wohl tatsächlich als Ironie des Schicksals bezeichnen. Aalderk hatte bereits gutes Geld gemacht und sich mit der Übertragung seines Makler-Büros auf einen seiner langjährigen Mitarbeiter einen frühen Ruhestand gegönnt. Dass er dort im Büro nur noch sporadisch in Erscheinung trat, wenn sich mal wieder ein Kunde aus seinem Netzwerk gemeldet hatte, war schon zur Gewohnheit geworden. Nach Scheidung seiner dritten Ehe suchte er zudem keine neuen langfristigen Bindungen mehr. Mit seinem schicken Wohnmobil wollte er ab Mai Spanien und Portugal erkunden. Daher wunderte sich selbst sein nächster Nachbar nicht, dass er ihn in der letzten Aprilwoche nicht mehr morgens beim Bäcker traf.

  1. Gulfhöfe prägen das ostfriesische Landschaftsbild, was könnte also Passender für den Titel eines Ostfrieslandkrimis sein! Was hat Sie am Gulfhof als Schauplatz besonders gereizt?

Rolf Uliczka: Gulfhöfe spielen in vielen meiner Ostfrieslandkrimis eine wichtige Rolle. Nicht nur, weil sie ganz maßgeblich das ostfriesische Landschaftsbild prägen. Ich habe mich ja beruflich in vielen Bundesländern längere Zeit aufgehalten. In keinem gab es einen Baustil wie den der Gulfhöfe. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass die Dachfläche über dem Scheunenteil bis auf den etwas schmäler davor gebauten Wohnteil übergeht. Zwangsläufig senkt sich das Satteldach durch die Ausladung der Scheune und Stallungen auf beiden Seiten manchmal bis auf etwa einen Meter herunter. Bemerkenswert ist aber, dass die verschärften Bedingungen in der Landwirtschaft häufig von kleineren Höfen wirtschaftlich nicht mehr getragen werden konnten. Mancher Landwirt hat dann seine Äcker und Weiden verkauft und/oder verpachtet und seinen Gulfhof in Ferienwohnungen umgebaut. Zum Glück ist das Weltnaturerbe Wattenmeer zu einem beliebten Urlaubsziel geworden, sodass auch ein entsprechender Bedarf an Ferienunterkünften entstanden ist.

Gerade diese Mischung aus jahrhundertealter Bausubstanz, neuer Nutzung und wechselnden Bewohnern macht einen Gulfhof für mich zu einem idealen Krimischauplatz. Wo es viel Raum, verwinkelte Strukturen und eine bewegte Vergangenheit gibt, ist der Weg zu einem Verbrechen oft erschreckend kurz.