Mit „INSELKINO“ erscheint jetzt endlich der neue Band der beliebten Ostfrieslandkrimi Reihe von Rita Roth.
Ein gefeierter Krimiautor, ein voller Kinosaal und ein plötzlicher Zwischenfall hinter den Kulissen: Nach der Pause bleibt Roland Grabinski verschwunden. Als Gretje Blom ihn in der Garderobe entdeckt, beginnt ein Rätsel voller Geheimnisse, alter Konflikte und überraschender Motive.
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi
»Grabinski, das war dein letzter Auftritt!«
Ausverkauftes Haus im Inselkino: Roland Rafael Grabinski ist für eine Lesung nach Norderney gekommen. Doch nach der Pause kehrt der gefeierte Krimischriftsteller nicht mehr auf die Bühne zurück. Gretje Blom ist neugierig und schleicht sich in die Garderobe. Dort sitzt Grabinski tot im Sessel! Ist ihm seine Herzschwäche zum Verhängnis geworden, oder steckt mehr dahinter?
Gretje und ihre Freunde aus der Pension Friesenrose machen sich auf die Suche nach dem möglichen Mörder. Wer hatte ein Motiv, den Bestsellerautor zu töten? Sein Sohn, zu dem das Verhältnis zerrüttet war? Er ist nun der Erbe und macht sich mit seiner Flucht vor der Befragung durch die Inselpolizei zusätzlich verdächtig. Aber was ist mit der Behauptung von Grabinskis Ex-Freundin, dass der Schriftsteller über seine Verhältnisse lebte und trotz seines Erfolgs sogar Schulden hatte?
Je länger die Ermittlungen andauern, desto größer wird die Liste der Verdächtigen. Denn mit seiner herablassenden Art hatte sich der Starautor viele Feinde gemacht …
Der Ostfrieslandkrimi »INSELKINO« ist bei den bekannten Anbietern erhältlich wie:
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Eine Übersicht über die Reihenfolge der Bücher finden Sie hier.
Mehr über die Serie können Sie im Steckbrief erfahren.
Wir wünschen viel Freude beim Lesen!
Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Interview zum Ostfrieslandkrimi »Inselkino«
- Gretje Blom geht wieder auf Verbrecherjagd! Was erwartet die Leserinnen und Leser in Ihrem neuen Ostfrieslandkrimi »INSELKINO«?
Rita Roth: In dem 12. Band der Reihe mit Gretje Blom erwartet die Leser und Leserinnen wieder einmal ein atmosphärischer Norderney-Krimi, zwischen rotem Samt – das Inselkino ist wunderschön –, salziger Seeluft und menschlichen Abgründen! Während der Pause seiner eigenen Lesung wird ein exzentrischer Bestsellerautor tot aufgefunden, ohne sichtbare Spuren einer Gewalttat …
In diesem Ostfrieslandkrimi geht es um verletzten Stolz, Kränkungen, familiäre Risse, Rache und um die Frage, wie weit jemand gehen würde, wenn sein Lebensentwurf bedroht ist. Es ist ein humorvoller, spannender Krimi mit Lokalkolorit und natürlich mit Gretje Blom als Miss Marple von Norderney.
- Ein Ostfrieslandkrimi, in dem ein exzentrischer Krimi-Autor ermordet wird – war das für Sie eher ein augenzwinkerndes Spiel mit dem eigenen Beruf oder eine bewusste Abrechnung mit bestimmten Aspekten des Literaturbetriebs?
Rita Roth: Das war ganz klar ein augenzwinkerndes Spiel mit dem eigenen Beruf. Mit wem sollte ich denn abrechnen? Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es für jedes Buch den passenden Leser gibt. Konkurrenzdenken liegt mir fern, dafür schreibe ich viel zu gern.
Roland Rafael Grabinski ist eine überspitzte Romanfigur, die sich selbst als Krimigott sieht, Starallüren an den Tag legt und sich damit nicht immer beliebt macht.
- Grabinski stirbt ausgerechnet im Rahmen einer Lesung. Was bedeuten Lesungen für Sie als Autorin? Und haben Sie auch schon merkwürdige Dinge bei Lesungen erlebt?
Rita Roth: Ich liebe Lesungen, Signierstunden, den unmittelbaren Kontakt und Austausch mit den Lesern. Mein Autorenherz schlägt höher, wenn die Besucher an den richtigen Stellen lachen oder es vor Spannung mucksmäuschenstill wird.
Merkwürdige Dinge? Manchmal funktioniert die Technik nicht, dann heißt es improvisieren und das Publikum trotzdem gut unterhalten. Einen Zwischenfall möchte ich an dieser Stelle erwähnen, den ich wohl nie vergessen werde: Als ich im Rahmen einer Lesung (Krimi und Liebe) auf Norderney meinen neuen Liebesroman vorstellen durfte, habe ich zum Ende der Lesung einen Mini-Brautstrauß ins Publikum geworfen. Da ich im Brautstraußwerfen recht untalentiert bin, flog er scheppernd gegen die Decke der Buchhandlung. Der Brautstrauß überstand es erstaunlich gut und alle haben Tränen gelacht. Irgendwo existiert noch ein Video davon, es war zum Piepen.
- Eine schöne Geschichte! Zurück zu Ihrem neuen Ostfrieslandkrimi: Wie der Klappentext verrät, ist Roland Rafael Grabinskis eigener Sohn einer der Verdächtigen. Was ist zwischen den beiden vorgefallen, dass das Verhältnis so zerrüttet ist?
Rita Roth: Außer seinem Namen, Götz Gabriel Grabinski, für den der Herr Papa verantwortlich war, hatte der Junior nicht viel von seinem Vater. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten …
- Mit Gretje Blom und ihren Freunden aus der Pension Friesenrose ermittelt kein klassisches Polizeiteam. Was macht für Sie den Reiz dieses »privaten Ermittlerkreises« aus?
Rita Roth: Der Reiz des privaten Ermittlerkreises um Gretje Blom und ihre Jungs aus der Friesenrose liegt in der unkonventionellen Spurensuche und dem Menschlichen. Während das Ermittlerteam der Polizei professionell vorgeht und sich an Fakten orientiert, setzt Gretje ihre Menschenkenntnis, ihren Humor, ihre Schlitzohrigkeit und ihre Lebenserfahrung ein. Sie hört zu, nimmt auch Zwischentöne wahr und hat ein Gespür für Ungerechtigkeit und Mord.
Dabei ist die Miss Marple von Norderney keine Einzelkämpferin, sondern bildet mit ihren Freunden aus der Friesenrose jeweils eine ganz eigene, inoffizielle SOKO. In diesem Fall die SOKO Inselkino, deren Motto lautet: »Nicht lang schnacken, lieber gleich den Täter packen!«