Eine idyllische Kleingartenkolonie, eine kleines Gartenhäuschen – und darin eine Leiche! Was ist im Schlickdreieck auf Norderney passiert? Oberkommissarin Annika Broder ist erschüttert, denn sie kannte die tote Frau!
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
»Eine Gartenidylle wird zur Todesfalle!« Auf einer Parzelle des Schrebergartenvereins Schlickdreieck auf Norderney liegt die Leiche einer Frau. Oberkommissarin Annika Broder kann die Tote sofort identifizieren: Es handelt sich um Patricia Lohmann, deren Malkurs sie noch am Vortag besucht hat. Zusammen mit ihrem Kollegen Nick Straten stößt Annika Broder bald auf erste Auffälligkeiten: Patricia war in ihrer Jugend bereits mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Außerdem gab es wegen ihr einen heftigen Streit zwischen zwei Männern in einer Strandbar. Hatte eine Dreiecksbeziehung tödliche Folgen? Oder wurden ihr zwielichtige Aktivitäten zum Verhängnis? Schließlich bringt die Vernehmung der übrigen Kursteilnehmer die Inselpolizisten auf die entscheidende Spur …
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Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Das Interview zum Ostfrieslandkrimi
Der Kriminalfall ihres neuen Ostfrieslandkrimis »Dreiecksmord auf Norderney« beginnt an einem ungewöhnlichen Schauplatz. Was ist passiert?
Julia Brunjes: Vielen Urlaubern ist nicht bekannt, dass es auf der beliebten Ferieninsel Norderney auch einen Kleingartenverein gibt – er wird Schlickdreieck genannt. Der Name kam zustande, weil das Gelände in Form eines Dreiecks der Nordsee abgetrotzt und trockengelegt wurde. Auf diesem Schlickuntergrund gedeihen nun Gemüse und Zierpflanzen – aber leider wird auch eine nackte Frauenleiche in einem der Gartenhäuschen entdeckt.
Die Tote kann von Kommissarin Annika Broder sofort identifiziert werden. Um wen handelt es sich?
Julia Brunjes: Das Mordopfer Patricia Lohmann war eine attraktive, aber auch etwas schrille Künstlerin. Sie hatte auf Norderney einen Aquarellmalkurs angeboten, bei dem Oberkommissarin Annika Broder als Teilnehmerin dabei war. Daher kannte die Ermittlerin die Malerin schon, bevor diese getötet wurde. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass Patricia Lohmann selbst schon mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist – und auch ihr Freund oder Ex-Freund Marcel Pelz war offenbar kein Unschuldsengel.
Als die Kommissare das Hotelzimmer von Patricia Lohmann betreten, erleben sie eine große Überraschung.
Julia Brunjes: Ja, denn dort treffen sie auf Marcel Pelz, dem Patricias Vater durchaus den Mord an seiner Tochter zutraut. Der Verdächtige liegt betrunken im Bett der Frau, die tot in einer Kleingartenlaube gefunden wurde. Pelz hat die Polizei zunächst angelogen – er behauptet, als Tagestourist auf die Insel gekommen zu sein. Doch sie finden seinen Unterschlupf und entdecken dort Fotos, die an Eindeutigkeit nicht zu übertreffen sind. Waren Patricia Lohmann und Marcel Pelz in Wirklichkeit ein Erpresserpärchen, dem die eigenen Machenschaften zum Verhängnis geworden sind?
Es stellt sich heraus, dass sogenannte K.-o.-Tropfen zum Einsatz kamen. Worum handelt es sich dabei und warum können sie als Mordinstrument eingesetzt werden?
Julia Brunjes: K.-o.-Tropfen enthalten Benzodiazepine, GHB oder GBL. Diese chemischen Verbindungen können das Bewusstsein trüben, Reaktionen verlangsamen und zu Bewusstlosigkeit führen. Darum werden K.-o.-Tropfen oft benutzt, um Personen gefügig zu machen. Diese Stoffe sind besonders tückisch, weil sie geruchlos und geschmacklos sind. Somit lassen sie sich leicht in Getränke oder Speisen mischen. Da die Substanzen in hoher Dosierung zu Atemdepression und Herz-Kreislauf-Versagen führen können, muss man sie als tödliche Waffen betrachten.