Hat hier jemand was gegen Handarbeiten? Auf Spiekeroog wird eine Frau ermordet – mit Stricknadeln! In dem neuen Ostfrieslandkrimi von Julia Brunjes prallen Gemütlichkeit und Spannung brisant aufeinander!
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
»Jetzt bedienen sich die Mörder schon im Handarbeitsladen!«
Bei ihrem morgendlichen Rundgang entdeckt Kommissarin Frauke Frerich im Spiekerooger Pavillon eine leblose Frau. Wie sich bald herausstellt, wurde sie ermordet – mit Stricknadeln! Zusammen mit ihrem Bruder, Oberkommissar Christian Frerich, beginnt Frauke zu ermitteln. Das Opfer Lene Steenken war zusammen mit ihren beiden Freundinnen vom Club Flotte Nadeln zu einem Kurztrip auf Spiekeroog. Gemeinsam vermarkten sie erfolgreich eigene Strickmuster und Selbstgestricktes. Doch wer hat die Zimmer der Frauen durchstöbert, verwüstet und mehrere Stricksachen fast bis zur letzten Masche aufgeribbelt? Hat da jemand etwas gegen Handarbeiten oder war es nur ein Täuschungsmanöver? Scheinbar weisen alle Indizien in eine ganz bestimmte Richtung, doch dann nimmt der Fall eine völlig neue Wendung. Die Kommissare begeben sich auf die Jagd nach einem geheimnisvollen Phantom …
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Eine Übersicht über die Reihenfolge der Bücher finden Sie hier.
Viel Freude beim Lesen wünscht
Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Interview zu »Maschenmord auf Spiekeroog«
»Maschenmord auf Spiekeroog« heißt ihr neuer Ostfrieslandkrimi – Handarbeiten scheinen also eine wichtige Rolle zu spielen.
Julia Brinjes: Spiekeroog ist eine gemütliche Insel und Handarbeiten haben für mich etwas ungeheuer Anheimelndes. Mit Mord und Totschlag bringt man das kaum in Verbindung, deshalb hat es mich gereizt, einen harmlosen Strickclub damit in Zusammenhang zu bringen. Aber so liebreizend sind Stricklieseln vom Club Flotte Nadeln gar nicht. Immerhin betreiben sie einen gut gehenden Onlinehandeln. Reizende und harmlose Damen werden oft unterschätzt.
Doch manchmal kann Stricken anscheinend tödlich sein. Was ist passiert?
Julia Brinjes: Lene Steenken, ein Mitglied des Clubs Flotte Nadeln, sitzt eines Morgens tot im Pavillon. Hier treffen sich sonst nur Urlauber, um auszuruhen oder zu picknicken. Die Spiekerooger Inselärztin, Frau Dr. Bold, findet zwei Stricknadeln in ihrer Brust.
Zunächst wirkt es so, wären die Stricklieseln ein Herz und eine Seele gewesen, doch ganz stimmte das anscheinend nicht.
Julia Brinjes: Lene, Tanja und Gaby sind nach Spiekeroog gefahren, um sich wieder zu versöhnen. Die drei waren sich schon auf dem Festland nicht grün, denn Tanja und Gaby verdächtigen Lene, die beiden zu betrügen, indem sie ihre Strickmuster als eigene verkauft. So herrscht zwischen den dreien von Anfang an eine gewisse Spannung. Auf dem Dorffest wollen sie es richtig krachen lassen, aber es wird alles nur noch schlimmer.
Haben Sie selbst Erfahrungen mit Handarbeiten und solchen oder ähnlichen Clubs?
Julia Brinjes: Ich arbeite tatsächlich gerne mit Wolle. Ich spinne, stricke und häkele in meiner Freizeit und dabei kommen mir die besten Ideen. Ich liebe außerdem Miss Marple oder die Barnaby-Krimis. Die Geschichten spielen inmitten einer wunderschönen Landschaft und kommen herrlich harmlos daher, bis der erste Mord passiert und die reizenden Damen sich als nicht ganz so reizend entpuppen.