Rainer Claßen lebte von Geschichten über andere – bis seine eigene alles verändert. Auf Norderney gerät der berüchtigte Klatschreporter ins Zentrum eines rätselhaften Falls. Kommissar Manno Lewert und Privatdetektiv Wieland von Bröking stoßen auf Inselbewohner, die ihm lieber aus dem Weg gingen. Alte Geheimnisse, verletzter Stolz und ein entscheidender Erinnerungsfetzen führen Schritt für Schritt zur Wahrheit.
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
»Psst! Ein aufdringliches Klatschmaul wurde zum Schweigen gebracht. «
An der Strandpromenade von Norderney wird der berüchtigte Klatschreporter Rainer Claßen tot aufgefunden. Seit Jahren belieferte er die Regenbogenpresse mit exklusiven Skandalgeschichten. War er auf der Nordseeinsel einer neuen Story auf der Spur?
Die Norderneyer Inselermittler Kommissar Manno Lewert und Privatdetektiv Wieland von Bröking stoßen auf mehrere Verdächtige, denen der Tote hartnäckig nachgestellt hat. Doch wer besaß die Unverfrorenheit, den Reporter am helllichten Tag zu töten? Kaltblütig vor aller Augen – ein Mord, der riskanter kaum hätte sein können!
Erst das phänomenale Gedächtnis Wieland von Brökings führt die beiden Ermittler auf die richtige Spur. Ein brisantes Geheimnis aus der Vergangenheit lässt den ganzen Fall in einem neuen Licht erscheinen …
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Wir wünschen viel Freude beim Lesen!
Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Interview zu »Norderneyer Klatschmaul«
Die Norderneyer Inselermittler stehen vor ihrer elften Herausforderung. Um was geht es in dem Ostfrieslandkrimi »Norderneyer Klatschmaul«?
Alfred Bekker: Rainer Claßen, ein Reporter der Klatschpresse, sitzt auf einer Bank an der Norderneyer Strandpromenade und wird erschossen! Die Inselermittler nehmen ihre Arbeit auf: Kommissar Manno Lewert von der Kripo Norden, der Inselpolizist Tjark Drönkemeier und natürlich die Hauptperson der Serie, der gleichermaßen geniale wie schrullige Privatermittler Wieland von Bröking, bei dem es sich um einen sogenannten Super Recognizer handelt. Er kann Gesichter mit einer höheren Effizienz wiedererkennen. Genau diese Fähigkeit spielt bei der Lösung des Falls eine entscheidende Rolle.
Verdächtige gibt es in diesem Fall viele. Der Schlagerstar, der sich noch in den letzten Zügen seines Scheidungskrieges befindet und den Claßen zusammen mit seiner neuen Freundin fotografierte, die neue Freundin des Schlagerstars, die offenbar doppelgleisig fährt und vielleicht verhindern wollte, dass ihre Hauptaffäre von der Nebenaffäre erfährt, weswegen sie sich in das Hotelzimmer des Toten schleicht, um an die Kamera zu kommen. Dann ist da noch die gefallene Musical-Diva, gegen die wegen Mordes an ihrem Ehemann ermittelt wurde – ein Fall, in den sich Claßen immer wieder publizistisch eingemischt hatte und der nun seltsame Parallelen zu seinem eigenen Tod aufweist. Dann gibt es da noch den Shanty-Sänger und Witzeerzähler Hein Klonken, der als Norderneyer Original gilt und dem Claßen ebenfalls mal übel mitspielte. Verdächtig ist aber auch, dass ausgerechnet die Frau, die den Toten scheinbar zufällig gefunden hat, sich am Tag vorher sehr heftig mit Claßen um einen Parkplatz im Hotel stritt. Es gibt also viele Spuren, denen nachgegangen werden muss. Nichts ist am Ende, wie zunächst scheint.
In diesem Fall gibt es mehrere Verdächtige, die alle ein Motiv haben könnten!
Alfred Bekker: Nun, wenn jemand ermordet wird, dann muss es dafür einen triftigen Grund geben. Insofern ergibt sich das weniger durch Konstruktion als die Frage: Wem nützt dieser Tod? Wen könnte das Opfer so gestört haben, dass derjenige aus dem Weg geräumt werden musste? Niemand geht durch das Leben, ohne bei anderen Menschen Spuren zu hinterlassen, und es liegt in der Natur der Sache, dass dies aus der Perspektive anderer nicht unbedingt immer positiv gesehen wird …
Inzwischen haben die Inselermittler, Kommissar Manno Lewert, Privatdetektiv Wieland von Bröking – und Polizeiobermeister Tjark Drönkemeier schon einiges erlebt. Wie hat sich die Beziehung der Männer zueinander dabei entwickelt?
Alfred Bekker: Von Bröking ist genial, aber sehr unverblümt und in seinem Sozialverhalten gewöhnungsbedürftig. Das meiste federt ja seine Assistentin Jarmila in dieser Hinsicht ab. Kommissar Lewert hat aber die Ruhe, damit umzugehen. Und Lewert ist auch niemand, der schnell beleidigt ist, insofern haben die beiden von Anfang an gut miteinander harmoniert. Schwieriger war es mit Tjark Drönkemeier. Den sieht von Bröking als nicht besonders helle an, was er auch keineswegs verbirgt. Dies wiederum hat den Inselpolizisten immer sehr geärgert. Ganz im Gegensatz zu Jarmila, die kein Problem damit hat, dass von Bröking sie für dumm hält. Etwas widerstrebend musste Drönkemeier inzwischen anerkennen, dass manche Fälle ohne von Brökings Fähigkeiten gar nicht zu lösen gewesen wären. Und umgekehrt hat aber auch Drönkemeier inzwischen entscheidend zu Ermittlungen beitragen können, was die Dynamik zwischen den beiden etwas verändert hat.
Viele Leserinnen und Leser schätzen an Ostfrieslandkrimis die Mischung aus Lokalkolorit, spannenden Fällen und vertrauten Ermittlern. Inwieweit ist diese Mischung auch in diesem Kriminalfall zu finden?
Alfred Bekker: Das beginnt bei Kommissar Lewerts Vorliebe für den Tee von Frau Haddinga und die besondere Art, wie sie ihn zubereitet, bis zu bekannten und wiedererkennbaren Handlungsorten, wie etwa der Konzertmuschel für Kurkonzerte auf Norderney bis hin zu Beschreibungen von Natur und Wetter, denn beides spielt auf der Insel immer eine ganz besondere Rolle. Wo Norderney draufsteht, ist auch Norderney drin.