Ein toter Bauunternehmer, eine Insel im Schweigen und ein Schlüssel zu einem gut gehüteten Geheimnis. Als Nele und Jule Hibenga ermitteln, wird klar: Hinter dem Mord steckt mehr als nur Wut auf einen rücksichtslosen Mistkerl. Spannung pur im neuen Fall der INSEL-Polizistinnen!
Klappentext:
Ein skrupelloser Bauunternehmer hat sich gewaltig verspekuliert! Hauke Grote wird nach einem großen Sturm auf Wangerooge tot in den Dünen gefunden. Die Inselpolizistinnen Nele und Jule Hibenga nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf eine Mauer des Schweigens bei den Insulanern. Der Tote hatte sich mit seinem Vorhaben, eine Wellnessoase auf der Insel zu bauen, viele Feinde gemacht – denn er war ein richtiger Mistkerl! Da gibt es zunächst einen Hotelbesitzer, der die potente Konkurrenz fürchtet, und eine Frau, die nicht will, dass genau an dem angedachten Ort gebaut wird. Verdächtige sind also genug vorhanden. Zudem wird im Hotelzimmer des Toten ein altertümlicher Schlüssel gefunden. Dieser führt die beiden Polizistinnen schließlich zu einem alten Schuppen am Westende der Insel – und zur großen Überraschung ist dieses Gebäude voller wertvoller, maritimer Antiquitäten! Hatte der Tote etwa ein illegales Nebengeschäft betrieben und das Motiv für den Mord liegt möglicherweise ganz anders als zunächst gedacht?
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Interview zu »Mistkerltod auf Wangerooge«
Die Inselpolizistinnen Nele und Jule Hibenga stehen vor einer spannenden Herausforderung. Was passiert in dem neuen Ostfrieslandkrimi »Mistkerltod auf Wangerooge«?
Julie Brunjes: Auf der idyllischen Insel Wangerooge tobt nicht nur ein heftiger Orkan, den die Nordsee gebracht hat, sondern auch ein Sturm der Gemüter. Auf einer Bürgerversammlung der Gemeinde Wangerooge eskaliert die Stimmung unter den Insulanern. Hauke Grote, ein Großinvestor, den viele als Heilsbringer für die Insel sehen, hat sich viele Feinde gemacht und auf der Versammlung kommt es zum Eklat. Ein alter Fischer stößt eine düstere Prophezeiung aus, die fast wie ein biblisches Menetekel klingt – und noch in derselben Nacht wird Hauke Grote ermordet. Wer von den vielen Feinden des aalglatten Geschäftsmannes konnte zwar dem tosenden Orkanwetter trotzen, aber nicht den Emotionssturm der eigenen Wut zügeln? Das scheint hier die Frage zu sein, die sich den Inselpolizistinnen stellt.
Der Bauunternehmer Hauke Grote hat sich auf der Nordseeinsel nicht gerade beliebt gemacht. Wie kommt es dazu?
Julie Brunjes: Hauke Grote hat große Pläne und möchte auf der Insel investieren. Eine neue Zeit soll anbrechen und das Tourismus-Potenzial soll endlich ausgeschöpft werden. Innovation und Profit sind da die Stichworte. Was erst mal gut klingt und auch viel für sich hat, weist aber auch eine Schattenseite auf: Gegen alle Interessen, die dem nämlich entgegenstehen, geht Hauke Grote ziemlich rücksichtslos vor. Der Naturschutz ist davon genauso betroffen wie die alteingesessene Hotelwirtschaft, die den Ruin fürchtet. Abgesehen davon hat Grote wohl auch noch ein aktives und kompliziertes Liebesleben, das eine Beziehung mit einer eifersüchtigen Kellnerin der Strandbar Flamingo von Bürgermeister Falk Lutter beinhaltet. Sein von vielen als arrogant empfundenes Auftreten macht auf der Insel auch nicht gerade viele Freunde.
In den Fokus der Ermittlungen gerät sehr schnell der Hotelier Sönke Claasen – warum konnte er dem Spruch »Konkurrenz belebt das Geschäft« gar nichts abgewinnen?
Julie Brunjes: Sönke Claasen ist hoch verschuldet und sein Hotel steht vor dem Aus. Die Pläne, die Hauke Grote für die Insel hat, würden für Claasen den Todesstoß bedeuten, so fürchtet er…
Die beiden Polizistinnen sind dieses Mal bei ihren Ermittlungen zunächst gehandicapt – auf welche Weise und wie kommt es dazu?
Julie Brunjes: Jedes Jahr wird die Nordseeküste von mehr oder weniger schweren Sturmfluten heimgesucht. Das ist normal. Manchmal sind die heftiger als sonst. Diesmal fegt ein Orkan über die Insel und das nahe Festland. Der Fährbetrieb muss eingestellt werden. Es kommt auch zu temporären Ausfällen bei der Kommunikationstechnik. Normalerweise bekommen die beiden Inselpolizistinnen immer Unterstützung vom Festland. Insbesondere von der Außenstelle des Landeskriminalamtes Niedersachsen in Oldenburg. Dort ist auch ein gerichtsmedizinisches Institut angeschlossen, das die Leiche abholt. Gesicherte Beweise können zur Untersuchung nach Oldenburg geschickt werden und notfalls kommen auch mal Spurensicherer oder Spezialisten von dort, um Spuren zu sichern. Aber das ist jetzt alles nicht möglich. Wenn man auf einer Insel lebt, hat das auch den Nachteil, dass es immer wieder Phasen gibt, in denen die Verbindung zum Festland abreißt – in jeder Hinsicht. So sind die Ermittlerinnen diesmal auf ganz konventionelle Methoden angewiesen: Befragen und Kombinieren. Einen Vorteil hat das Ganze aber: Der Mörder kann nicht entkommen und muss noch auf der Insel sein …