In dem neuen Ostfrieslandkrimi „Giftmord in Witmund“ von Sören Prescher ermitteln dieses Mal die Kommissare Henning Karloff und Sven Rickmers. Ein Gartenblume als Mordwaffe, das kannten die beiden auch noch nicht!
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
„Die Zierpflanze ist die Mordwaffe!“ Am Montagmorgen findet der Angestellte Sebastian Harich seinen Kollegen Jakob Diekmann tot in der gemeinsamen Firma vor. Der Autopsiebericht bringt die Wahrheit ans Licht: Er wurde vergiftet – mit einer tödlichen Dosis Aconitin, einem Wirkstoff, der im Blauen Eisenhut enthalten ist. Die Wittmunder Kommissare Henning Karloff und Sven Rickmers beginnen, sich im Umfeld des Toten umzusehen. Dabei stellt sich heraus, dass Jakob Diekmann offenbar kein Privatleben hatte. Sein Beruf bestimmte sein Leben, und als Ordnungsfanatiker duldete er keinerlei Nachlässigkeit. Mit seinen Kollegen kam es deshalb immer wieder zu Spannungen. Außerdem machten Gerüchte die Runde, dass Diekmann die Firma verlassen und sich selbstständig machen wollte. Hatte er vor, für seinen Neustart illegal erworbene Firmeninterna zu nutzen? Und musste er deshalb sterben? Die Kommissare stoßen bei ihren weiteren Ermittlungen schließlich auf eine scheinbar belanglose Bemerkung. Was zunächst nebensächlich klingt, bringt sie auf eine Spur, die den Fall in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt …
Der Ostfrieslandkrimi „Giftmord in Wittmund“ ist als Taschenbuch und E-Book bei den bekannten Anbietern erhältlich wie:
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Eine Übersicht über die Reihenfolge der Bücher finden Sie hier.
Mehr über die Kommissare Karloff & Hansen können Sie im Steckbrief erfahren!
Viel Freude beim Lesen wünscht
Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Das Interview zum Ostfrieslandkrimi:
In ihrem neuen Ostfrieslandkrimi „Giftmord in Witmund“ ermitteln dieses Mal die Kommissare Henning Karloff und Sven Rickmers. Warum ist die bewährte Kollegin von Henning, Maren Hansen, nicht dabei?
Sören Prescher: Dafür gibt es einen relativ einfachen Grund: Eines von Marens Kindern ist krank und sie muss deshalb eine kleine Zwangspause einlegen. Aber natürlich kann sie nicht komplett abschalten, sondern ist im Hintergrund nach wie vor mit dabei.
Für mich war es eine prima Gelegenheit, um mal die Dynamik innerhalb des Teams zu ändern und auszutesten, wie Henning gemeinsam mit Sven ermittelt. Die beiden kennen sich seit etlichen Jahren und haben auch in der Vergangenheit mehrfach zusammengearbeitet. Bloß einen gemeinsamen Kriminalfall hatten die zwei in der Ostfrieslandreihe bisher noch nicht.
Die beiden harmonieren ebenfalls gut miteinander, aber auf eine völlig andere Weise als Henning und Maren es tun. Das merkt man in den Dialogen genauso wie in der Herangehensweise an Aufgaben. Es war zweifellos eine amüsante Erfahrung, doch keine Sorge, Maren wird auch weiterhin ein fester Bestandteil des Teams sein. Schon im nächsten Fall wird es wieder das vertraute Duo unterwegs sein.
Zu einem Leichenfundort gerufen zu werden, ist für die Kriminalpolizei eine normale Sache. Dieses Mal sind der Schauplatz und die Umstände aber besonders skurril. Weshalb?
Sören Prescher: In Krimis gibt es eine Reihe von klassischen Tatorten, wie in der freien Natur, in einer alten Villa oder einer Lagerhalle. Davon wollte ich mich dieses Mal aber unbedingt fernhalten und einen Ort wählen, der ebenso untypisch wie ungewöhnlich ist: eine Toilettenkabine. Jemand ist gestorben, während er sein Geschäft erledigt hat. Erschwerend kommt in meiner Geschichte hinzu, dass der Mann an einem Freitagnachmittag in einem Bürogebäude gestorben ist und den Todesfall bis zum Montagmorgen niemand bemerkt hat. Da möchte man nicht derjenige sein, der am Wochenbeginn die zweifelhafte Ehre hat, als Erster aufs Klo zu müssen …
Als die Kommissare schließlich erfahren, woran Jakob Dieckmann gestorben ist, stehen sie vor einem Problem.
Sören Prescher: Ich würde nicht unbedingt von einem Problem, sondern eher einer Herausforderung sprechen. Meist werden in Krimis ja klassische Mordwerkzeuge wie eine Pistole oder ein Messer eingesetzt. In meinem neuen Fall geht es um Gift. Aber nicht bloß das. Es handelt sich um keine schwer beziehbare oder außergewöhnliche Chemikalie, sondern um das Gift einer Zierpflanze, das in der Natur ziemlich oft vorkommt. Das schränkt die Bezugsmöglichkeiten oder den Täterkreis leider überhaupt nicht ein. Wie will man einen Mörder überführen, der sich seine Mordwaffe von praktisch überall besorgt haben könnte?
Oft kann man von dem Hintergrund eines Opfers Schlüsse auf den Täter ziehen. Was für ein Mann war der Tote?
Sören Prescher: Auch da wird es kein bisschen einfacher. Jakob Dieckmann war nicht unbedingt als Frohnatur bekannt. Auf Arbeit wirkte er meistens übermäßig ernst, manchmal regelrecht pedantisch. Privat hatte er nicht viel mit seinen Kollegen zu tun und schien generell eher sein eigenes Ding durchzuziehen. Darüber gab es im Büro auch so manche Gerüchte und Meinungsverschiedenheiten. Das und die Tatsache, dass er während der Arbeitszeit gestorben ist, legen den Verdacht nahe, dass einer seiner Kollegen etwas mit der Ermordung zu tun haben könnte.