„Gezeitenmord auf Wangerooge“ – Julia Brunjes neuer Ostfrieslandkrimi

Ein Toter am Weststrand, eine rätselhafte Spur und eine merkwürdige Obsession: Die „rote Schweigdrossel“. Während Nele und Jule Hibenga ermitteln, wird schnell klar, dass hinter dem Naturfotografen mehr steckt, als es scheint. Je tiefer sie graben, desto gefährlicher wird die Wahrheit.

Klappentext:

»War der Mann schon tot, bevor die Flut kam? Oder wurden ihm die Gezeiten zum Verhängnis?«

Das fragt sich Kommissarin Nele Hibenga, als sie am Weststrand von Wangerooge eine Leiche entdeckt. Zusammen mit ihrer Tochter, Polizeimeisterin Jule Hibenga, beginnt sie nachzuforschen. Laut Visitenkarte handelt es sich bei dem Toten um den Naturfotografen Hendrik Siefken, doch seine Aufnahmen erscheinen eher ungewöhnlich. Und was hat es mit der sogenannten »roten Schweigdrossel« auf sich, nach der er so penetrant fragte?

Als es den Inselpolizistinnen gelingt, seine gespeicherten Daten auszuwerten, stoßen sie auf ein verstörendes Geheimnis: Offenbar war Hendrik Siefken in kriminelle Machenschaften verstrickt. Sind ihm diese letztlich zum Verhängnis geworden?

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Interview zu »Gezeitenmord auf Wangerooge«

Ihr neuer Ostfrieslandkrimi heißt »Gezeitenmord auf Wangerooge« – wie beginnt er?

Julia Brunjes: Es ist es ein schöner Morgen und Kommissarin Nele Hibenga fährt auf ihrer Streife unter anderem das westliche Ufer der Insel ab, als sie bei einer Buhne einen Toten findet. Eine Buhne ist ein langer, schmaler Damm, der vom Strand aus ins Meer hineinragt. Doch warum liegt der Tote ausgerechnet hier? Starb er an der Buhne oder wurde er woanders ermordet und dann hierhin gebracht? Aber wieso? Damit man ihn mit Sicherheit findet oder damit der wahre Tatort unentdeckt bleibt?

Was hat es mit dem Toten auf sich?

Julia Brunjes: Der Mann ist den Inselpolizistinnen nicht bekannt, es ist offenbar ein Urlauber. Laut einer Visitenkarte, die bei ihm gefunden wird, handelt es sich bei ihm um den Naturfotografen Hendrik Siefken. Doch als Nele und ihre Tochter Polizeimeisterin Jule sein Zimmer in einer Pension aufsuchen, erleben sie eine böse Überraschung – es ist total verwüstet. Kamera und Speichermedien fehlen. Hatte er etwas beobachtet, das für jemanden gefährlich werden konnte?

Bei ihren Nachforschungen zu den letzten Tagen von Hendrik Siefken auf der Insel fällt den Hibengas ein seltsames Verhalten des Toten auf. Worum geht es dabei?

Julia Brunjes: Er erkundigte sich in der Touristeninformation oder auch in der Strandbar Flamingo nach skurrilen Vögeln wie der listige Seemöwe oder der roten Schweigdrossel. Was hat es damit auf sich? Suchte er geeignete Motive für seine Arbeit? Doch solche Vogelarten gibt es nicht auf der Insel, die gibt es überhaupt nicht. Langsam, aber sicher bildet sich der Verdacht, dass Hendrik Siefken nicht der harmlose Naturfotograf war, als der er zunächst schien.

Wie kommen die beiden Ermittlerinnen schließlich dem Mörder auf die Spur?

Julia Brunjes: Als sie Zugriff auf eine Cloud des Opfers, also einem Speicherort im Internet, erhalten, werten sie die dort gesammelten Dateien aus und erleben eine Überraschung. Es gibt Ordner, die zu den skurrilen Vogelnamen passen. Dazu finden sie auch noch andere wie z. B. die diebischen El(s)tern. Doch was es damit auf sich hat und wie es Nele und Jule schließlich gelingt, die Identität des Täters zu klären, das müssen meine Leser schon selbst herausfinden 😉