„Ostfriesisches Gold“ – der neue Ostfrieslandkrimi von Stefan Albertsen!

„Ostfriesisches Gold“ – Ein neuer Ostfrieslandkrimi von Stefan Albertsen!

Ein anonymer Anruf, ein brutaler Anschlag und ein Goldraub, der seit Jahrzehnten Rätsel aufgibt: Kommissarin Hilka Martens gerät ins Visier eines Mörders, der vor nichts zurückschreckt. Als plötzlich ein Täter alles gesteht, scheint der Fall gelöst – doch Hilka spürt, dass die Wahrheit noch längst nicht ans Licht gekommen ist.

Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:

Ostfrieslandkrimi Ostfriesisches Gold»Wo steckt eigentlich das verfluchte Gold?« Ein anonymer Anruf führt Kommissarin Hilka Martens zu einem abgelegenen Feldweg im ostfriesischen Norden. Doch bevor sie den verzweifelten Anrufer treffen kann, gerät Hilka selbst in tödliche Gefahr: Ein unbekannter Täter greift sie mit einer schweren Kette an. Sie überlebt nur knapp. Ihr Kollege von der Kripo Norden findet die Leiche des Mannes, der um Hilfe gebeten hatte. Es handelt sich um den Privatdetektiv Sven Fischer. Er recherchierte in Ostfriesland zu einem spektakulären Goldraub, der Jahrzehnte zurückliegt und nie vollständig aufgeklärt wurde.  Als kurz darauf ein weiterer Mord geschieht, wird klar, dass jemand mit aller Gewalt verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.  Dann gesteht plötzlich ein Mann den Goldraub, die Morde und sogar den Anschlag auf die Kommissarin! Der Fall scheint gelöst. Aber Hilka kann das Gefühl nicht abschütteln, dass an dem Geständnis etwas nicht stimmt …

Der Ostfrieslandkrimi „Ostfriesisches Gold“ ist als eBook und Taschenbuch bei den bekannten Anbietern erhältlich:

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Einen Übersicht zur Reihenfolge dieser Serie finden Sie hier.

Mehr über die Ermittler der Kripo Norden können Sie im Steckbrief erfahren.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de

Das Interview zum Ostfrieslandkrimi:

Endlich ermittelt die Kripo Norden wieder! Worum geht es in Ihrem neuen Ostfrieslandkrimi »Ostfriesisches Gold«?

Stefan Albertsen Stefan Albertsen: In »Ostfriesisches Gold« geht es um einen schrecklichen Mord, einen heimtückischen Angriff auf Hilka Martens und um ein lange zurückliegendes Verbrechen. All das vermischt sich in Ostfriesland zu einer nervenaufreibenden Kriminalermittlung. Das erwähnte lange zurückliegende Verbrechen – ein ungeklärter Goldraub – bildet das zentrale Geheimnis des Ostfrieslandkrimis. Was hat Sie an der Idee eines jahrzehntealten ungelösten Kriminalfalls besonders gereizt? 

Stefan Albertsen: Sogenannte »Cold Cases« reizen mich generell. Verbrechen, die Jahre oder – wie im Fall des »Ostfriesischen Goldes« – Jahrzehnte zurückliegen und nicht aufgeklärt werden konnten, stellen für mich so etwas wie den Prototyp eines Geheimnisses dar, das sich immer wieder in Erinnerung bringt, zum Nachdenken anregt und – zumindest solange keine Lösung gefunden wird – die kleinen grauen Zellen trainiert und arbeiten lässt. Zumindest die eines Krimi-Autors. 😉 Man mag es schon in früheren Geschichten von mir mitbekommen haben, dass ich eine gewisse Affinität zu solchen Rätseln habe. Ich erinnere da an das Verschwinden von Björn Asbeek, welches für die Kripo Norden – und im Besonderen für Hauptkommissar Groot – zu einem echten Wendepunkt werden sollte.

In »Ostfriesisches Gold« stößt der Privatdetektiv Sven Fischer bei seinen Recherchen auf tödliche Widerstände. Welche Rolle spielt er für die Handlung, obwohl er bereits zu Beginn des Krimis ermordet wird?

Stefan Albertsen: Sven Fischer ist derjenige, der für die Kripo Norden den Stein ins Rollen bringt. Mit seinem Anruf, unmittelbar vor seiner Ermordung – das kann man an dieser Stelle wohl kurz anspoilern –, lässt er Hilka Martens in Aktion treten. Und was für eine Aktion dann folgt … Im späteren Verlauf der Story stoßen die Ermittler immer wieder auf Spuren, die er hinterlassen hat, oder solche, denen er folgte. Sie sind gewissermaßen sein Vermächtnis, durch das der Fall »Ostfriesisches Gold« überhaupt Form annehmen konnte.

Hilka Martens zweifelt an einem Geständnis, obwohl die Fakten zunächst eindeutig erscheinen. Wie wichtig ist es für eine Ermittlerin, auf ihr Bauchgefühl zu hören?

 Stefan Albertsen: Im Falle von Hilka Martens offensichtlich sehr wichtig, sonst hätte ich das ja nicht so geschrieben. 😉 Aber Scherz beiseite. Ob Ermittler im wirklichen Leben immer auf ihr Bauchgefühl hören, wenn es etwa den Eindruck vermittelt, dass trotz eines Geständnisses und umfassender Beweise irgendetwas an der ganzen Angelegenheit nicht stimmt, weiß ich ehrlich gestanden nicht. Dass Hilka in meinem Ostfrieslandkrimi auf ihr Bauchgefühl vertraut, hat vermutlich damit zu tun, dass ich in meinem Leben – zum Beispiel in meiner Tätigkeit als Physiotherapeut – auch schon öfters auf mein Bauchgefühl hörte, obwohl sich bestimmte Umstände und Angaben in meiner Arbeit anders darstellten. Und in einigen Fällen hatte ich recht und es erwies sich letztlich als gute Sache, dass ich auf meine Intuition gehört habe. Ich will damit bestimmt nicht behaupten, dass ich übersinnlich veranlagt bin oder dergleichen, ganz sicher nicht, aber manchmal weist uns eben gerade die Intuition auf Dinge hin, die vielleicht viel zu klein und unbedeutend erscheinen, als dass man sie ernst nimmt. Und doch, gerade diese »Kleinigkeiten« können hin und wieder einen immensen Unterschied bewirken. Vielleicht manchmal sogar Leben retten.

Einigen Lesern der Kripo-Norden-Reihe wird aufgefallen sein, dass Hilka Groot im Klappentext vorkommt, nicht aber Hauptkommissar Axel Groot. Ist Axel immer noch nicht wieder zurück im Ermittlerteam?

Stefan Albertsen: Oh ja, Axel Groot … der Arme. Ich habe ihn ja, eigentlich schon seit dem ersten Band der Ostfrieslandkrimi-Reihe, einiges durchmachen lassen. Im Grunde genommen erfuhr er im letzten Band »Ostfriesische Offenbarung« so etwas wie eine »Erlösung«, als der Mörder seiner Eltern überführt und einige damit verbundene Geheimnisse offenbart wurden. Es sah sogar so aus, als würde er endlich seine Freistellung beenden und in den Schoß der Kripo Norden zurückkehren, doch dann kam ein fieser Autor aus Nordfriesland und lenkte seinen Schicksalsweg noch einmal um, und … nein, das verrate ich hier nicht. Wie immer lautet mein Rat diesbezüglich: Selber lesen! 😉 Nur so viel: Ja, er kommt im Klappentext nicht vor. Ja, seine Präsenz in diesem Ostfrieslandkrimi ist … nennen wir es mal … wohldosiert. Aber er ist noch dabei, und ich verspreche, dieser Band stellt eine Weggabelung in seinem Leben dar. Da kommt in Zukunft noch einiges auf ihn zu … und natürlich auch auf die Kripo Norden.