Auf Langeoog enthüllt ein Mord verborgene Absichten: „Dolchmord auf Langeoog“

Auf Langeoog soll Harm Hölschers 60. Geburtstag eigentlich ein ruhiges, fröhliches Inselereignis sein – bis der Professor am nächsten Morgen tot im Hotelzimmer liegt. Der verschwundene Offiziersdolch, ein eifersüchtiger Sammler, eine rätselhafte junge Ehefrau und ein ungeladener akademischer Rivale sorgen für reichlich Spannung. Fenja Bruns und Jonte Visser stoßen auf Geheimnisse, die hinter der gemütlichen Nordsee-Kulisse brodeln.

Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:

»Der Dolch ist verschwunden!«

Mit einer kleinen Gesellschaft feiert der Universitätsprofessor Harm Hölscher auf Langeoog seinen 60. Geburtstag. Er ahnt nicht, dass es seine letzte Nacht sein wird. Am Morgen danach liegt er erstochen in seinem Hotelzimmer. Vom Geschenk des Abends, einem historischen Emder Offiziersdolch, fehlt jede Spur. Ist der wertvolle Dolch, der sich im Laufe der Ermittlungen als die Tatwaffe erweist, auch das Mordmotiv?

Die Inselkommissare Fenja Bruns und Jonte Visser nehmen mehrere der Gäste ins Visier. War die junge Ehefrau wirklich aus Liebe mit dem wohlhabenden Professor verheiratet oder doch nur auf sein Geld aus? Hat ein mutmaßlich von Harm Hölscher betrogener Sammler seine offene Rechnung beglichen? Und dann ist da noch der erbitterte akademische Rivale des Professors, der sich auf der ostfriesischen Insel aufhält, obwohl er gar nicht zur Geburtstagsfeier eingeladen war …

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Viel Freude beim Lesen wünscht

Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de

Interview zum Ostfrieslandkrimi „Dolchmord auf Langeoog“

  1. »Dolchmord auf Langeoog« heißt Ihr neuer Ostfrieslandkrimi. Worum geht es?

Julia Brunjes: Der Oldenburger Historikprofessor Harm Hölscher ist im Hotel Mien Dröm zum Urlaub auf Langeoog. Er feiert seinen sechzigsten Geburtstag! Am Abend gibt es eine Feier mit vielen Gästen – Angereiste, die mehrheitlich die Nacht im Hotel oder zumindest auf der Insel bleiben. Am nächsten Morgen ist Professor Hölscher tot. Er wird von der Reinigungskraft Hilka Pruggemeyer in seinem Bett gefunden. Er ist erstochen worden, wie Dr. Loos feststellt. Die Kriminalkommissare werden gerufen und beginnen mit ihrer Ermittlung.

Die Verdächtigenliste ist lang …

  1. Der wertvolle Emder Offiziersdolch steht im Mittelpunkt der Handlung. Gibt es ein reales Vorbild für diese Waffe?

Julia Brunjes: Der wertvolle Dolch wurde Harm Hölscher am Vorabend von allen Gästen gemeinsam geschenkt. Es handelt sich um einen Offiziersdolch mit Elfenbeingriff, wie es ihn durchaus historisch wirklich gegeben hat. So ein preußischer Offiziersdolch der Marine Emden ist unter Sammlern um die 4000 Euro wert. Handelt es sich um das Motiv?

  1. Bei der Geburtstagsfeier des Professors sind mehrere Gäste dabei, die in einem starken Abhängigkeitsverhältnis zu dem Mordopfer standen – unter anderem seine drei Doktoranden 

Julia Brunjes: Nicht nur die drei Doktoranden des toten Professors waren dabei, sondern auch seine Frau. Aber noch jemand ist am Tag der Feier vorbeigekommen: Dr. Johann Felten. Er gilt als einer der größten Kritiker von Harm Hölscher und hat eine dreibändige Monografie geschrieben, wieso sich Harm Hölscher in seinen zentralen Forschungsthemen immer geirrt habe. Er hat sich regelrecht an ihm abgearbeitet, sagen Dr. Hölschers Doktoranden.

  1. Was hat es mit dem mutmaßlich von Professor Hölscher betrogenen Sammler auf sich?

Julia Brunjes: Professor Hölscher hat Gutachten über die Echtheit von Militaria angefertigt. Sollte er möglicherweise dabei einmal nicht so sauber gearbeitet haben wie behauptet?

  1. In Ihren drei Ostfrieslandkrimi-Serien, die auf den Insel Norderney, Wangerooge und eben Langeoog spielen, schicken Sie jeweils Ermittler-Duos auf Verbrecherjagd. Solche Zweier-Teams sind auf dem Krimi-Markt oft sehr erfolgreich – was macht Ihrer Einschätzung nach ausgerechnet Ermittler-Duos bei Krimi-Lesern so beliebt?

Julia Brunjes: Schon Sherlock Holmes und Watson oder ihr Vorbild Auguste Dupin und sein namenloser Begleiter in Edgar Allen Poes Die Morde in der Rue Morgue sind als Duo unterwegs. Gerade auch in einem Ostfrieslandkrimi, in dem der Leser mitraten will, kann man es ihm so leichter machen, alle Blickwinkel zu sehen. Durch die Dialoge des Ermittler-Duos entsteht eine eigene Dynamik, die nur halb so spannend wäre, wenn ein einzelner Ermittler ständig vor sich hin grübeln würde.