Ein toter Rentner, eine verschwundene Tatwaffe und ein Dorf voller alter Schuld. In Münkeboe stößt die Wahrheit auf verbrannte Vergangenheit und tödliche Motive.
Der Mord an Tammo Hooge führt die Auricher Kommissare in ein Dorf, das ein Feuer nie vergessen hat. Alte Rechnungen, verletzte Dorfbewohner und eine Familie voller Spannungen machen jeden zum Verdächtigen.
Klappentext:
War Rache für eine alte Schuld der Auslöser für einen Mord?
Als der fahrende Händler Dieter Tüsken das Haus von Tammo Hooge betritt, macht er eine schreckliche Entdeckung. Der Rentner liegt tot auf dem Boden – von einer Tatwaffe keine Spur. Die Kommissare Wiebke Jacobs und Evert Brookmer aus Aurich beginnen in dem rätselhaften Kriminalfall zu ermitteln. Der Tote hatte die ehemalige Schule von Münkeboe gekauft und wollte dort eine Ferienpension eröffnen. Darüber ist nicht jeder im Ort glücklich. Es stellt sich heraus, dass der ehemalige Elektriker dort vor Jahren mit Wartungsarbeiten beschäftigt war, es bald darauf gebrannt hatte und viele Menschen verletzt wurden. Wollte sich jemand an dem Mann rächen? Oder liegt das Motiv doch im familiären Umfeld? Das Verhältnis des schweigsamen Eigenbrötlers Tammo Hooge zu seinen Kindern war alles andere als gut, und besonders die hoch verschuldete Tochter kann das umfangreiche Erbe ihres Vaters gut gebrauchen …
Der Ostfrieslandkrimi ist als E-Book und Taschenbuch bei den bekannten Anbietern erhältlich wie:
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Interview
»Auricher Schuld« heißt Ihr neuer Ostfrieslandkrimi. Worum geht es?
Martin Windebruch: Dieter Tüsken fährt mit seinem als kleinen Laden umgebauten Bus über die ostfriesischen Dörfer und besucht alte Leute und Rentner, die nicht mehr Auto fahren. Er ist für viele nicht nur die einzige Bezugsquelle für Lebensmittel, sondern auch ein sozialer Kontakt. Er fährt bei der alten Dorfschule von Münkeboe vorbei. Da wohnt Tammo Hooge. Der kauft sonst immer bei ihm, entweder auf seiner Montagsrunde oder auf der Donnerstagsrunde. Da er schon Montag nichts gekauft hat, geht Dieter Tüsken mal bei ihm klingeln. Er findet Tammo Hooge tot vor und ruft die Polizei. Die beginnt zu ermitteln. Todesursache ist stumpfe Gewalt gegen den Kopf, doch die Tatwaffe ist unbekannt. Todeszeitpunkt ist vermutlich schon vor fünf Tagen …
Der Schauplatz des Mordes ist dieses Mal etwas ungewöhnlich – schildern Sie den Lesern, wie er aussieht?
Martin Windebruch: Von Tüsken erfahren die Ermittler, dass Tammo Hooge die Schule vor fünf Jahren gekauft hat und ein Café im Untergeschoss errichten wollte, was aber nicht so schnell zu verwirklichen war, wie er hoffte. Oben hatte er schon Räume hergerichtet, die er an Feriengäste vermietete. In der Nachbarschaft fanden viele das Projekt nicht schön und hätten sich lieber einen Verkauf an einen Immobilieninvestor gewünscht.
Der Tote gilt als Eigenbrötler – was für ein Mensch war Tammo Hooge?
Martin Windebruch: Tammo Hooge war früher Elektriker, war frühverrentet und arbeitete immer mal wieder schwarz für Pries Elektrik. Mit dem Chef hat er sich aber zerstritten, weil er zu unzuverlässig wurde. Tammo Hooge hatte auch zwei erwachsene Kinder, mit denen der eher schweigsame Herr Hooge ein wenig fremdelte.
Meist sind die nächsten Angehörigen eines Ermordeten verdächtig. Wie sah es damit bei dem Rentner aus?
Martin Windebruch: Herr Hooge war ein eher schweigsamer Mann, der seine Gedanken für sich behielt. Das belastete auch seine Beziehung zu seinen Kindern. Dennoch hatte er eine gute Freundin, die aber möglicherweise auch gerne mehr für ihn gewesen wäre … Es wird sehr, sehr spannend in meinem neuen Ostrieslandkrimi! Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
Viel Freude beim Lesen wünscht
Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de