„Inselgrab auf Spiekeroog“ – der neue spannende Ostfrieslandkrimi von Marlene Menzel!

Eine Leiche, ein rotes Kreuz auf einer alten Spiekeroog-Karte und ein Mord vor zwanzig Jahren. Führt eine Schatzsuche direkt zum Täter oder zu neuem Blutvergießen?

Ein Boßelturnier endet mit einem grausigen Fund in den Dünen von Spiekeroog. Neben der Leiche liegt eine alte Karte mit rotem Kreuz. Kommissarin Anke Petersen stößt auf einen zwanzig Jahre zurückliegenden Mord und eine eingeschworene Gruppe von Schatzsuchern. Jeder von ihnen kannte den Toten. Ein vergessenes Geheimnis der Insel droht, erneut tödlich zu werden.

Der Klappentext zum  Ostfrieslandkrimi:

Eine Karte von Spiekeroog mit rotem Kreuz darauf wird bei einer Leiche gefunden – etwa eine Schatzkarte? Im Laufe eines Boßelturniers stößt die Kommissarin Anke Petersen in den Dünen der Nordseeinsel auf das Grab eines Mannes. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Reik Büttner beginnt sie mit den Nachforschungen. Dabei finden sie heraus, dass der Tote vor ungefähr zwanzig Jahren ermordet und im Sand verscharrt wurde. Aber was hat es mit der seltsamen alten Karte auf sich, die im Mantel der Leiche steckte? War ein angeblich verschollener Schatz die Ursache für einen Mord? Kurz darauf machen die beiden Polizisten eine erstaunliche Entdeckung: Vor Kurzem reiste eine Gruppe an, die schon seit vielen Jahren auf der Insel auf Schatzsuche geht – und die den Toten kannte! Jeder der vier ist im höchsten Maße verdächtig, aber handfeste Beweise fehlen zunächst. Doch dann wird unweit des Fundortes plötzlich ein wichtiges Indiz entdeckt, das die Kommissare auf die Spur des Täters führt …

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Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de

Interview

Ein neuer Ostfrieslandkrimi auf Spiekeroog – die Kommissare Anke Petersen und Reik Büttner sind wieder gefordert! Worum geht es in »Inselgrab auf Spiekeroog«?

Marlene Menzel: Während eines Boßelturniers wird ein menschlicher Schädel in den Dünen gefunden. Egon Freese, so der Name des Toten, verschwand vor fast genau zwanzig Jahren. Reik Büttners erster Vermisstenfall auf Spiekeroog beschäftigt ihn bis heute. Als sich herausstellt, dass Freese mit einer Gruppe auf der Insel war, die auch in diesem Jahr wieder angereist ist, haben die Kommissare erste Verdächtige – denn der Tote starb nicht auf natürliche Weise, sondern wurde erschlagen und in ein Loch im Sand geworfen. Jemand hat ihn begraben und wollte, dass man ihn vergisst! Anke und Reik folgen den Spuren und stoßen dabei auf alte Geheimnisse und eine rätselhafte Schatzsuche. Gibt es das Gold auf Spiekeroog wirklich, hinter dem die fünf her waren? Und musste Egon Freese sterben, weil man nicht mit ihm teilen wollte?

Die Handlung beginnt mit einem Boßelturnier. Wer sind die Teilnehmer, was ist der Einsatz, und gibt es auch wirklich solche Turniere in dieser Art auf der Nordseeinsel?

Marlene Menzel: Das Boßeln hat in Ostfriesland allgemein eine lange Tradition, nicht nur speziell auf Spiekeroog. In unserem Fall wurde der kleine Wettkampf aber ausgeweitet, da man für gewöhnlich nur auf Straßen bzw. festen Wegen boßelt, weil die Kugeln normalerweise auch rollen sollen. Ja, geboßelt wird viel in Ostfriesland. Es sorgt für Spaß und Spannung, kann in Zweikämpfen oder Turnieren stattfinden. Dabei ist es egal, wie alt du bist und ob du allein oder im Team spielst. Alle sollen einfach Spaß haben.

Im Boßel-Finale meiner Geschichte treten die Krabbenfischer gegen das Duo Anke und Klaas an, da sich Reik an der Schulter verletzt hat und sie für ihn eingesprungen ist. Kein Wunder, dass sich die Polizistin jede Menge Gedanken darum macht. Hier geht es immerhin um die Ehre ihres Teams, und sie möchte der alten Tradition gerecht werden. Die Verliererseite muss zudem die hohe Getränkerechnung am Abend im Bierlokal zahlen und sich ein wenig Spott gefallen lassen.

Eine Gruppe von »Schatzsuchern« hält sich auf der Insel auf. Stellen Sie diese Personen dem Leser vor.

Marlene Menzel: Schon vor zwanzig Jahren trafen sich die Hobby-Schatzsucher Martjen Odenga, der überheblich und selbstsicher in seiner Art ist und gern den Chef spielt, Tomke Kassens, ein schüchterner Mann voller Geheimnisse und mit einer bewegten Vergangenheit, dessen Freundin Clara van der Laar, welche zu Tomke hält und ihn während ihrer gemeinsamen Schatzsuche lieben lernte, sowie Helmut Brugge, ein Bücherwurm, der seinen Platz in der Gruppe noch sucht, weil er nie ganz akzeptiert wurde, auf Spiekeroog. Sie wollten damals wie heute einem mysteriösen Schatz nachjagen, den Seefahrer Ende des fünfzehnten Jahrhunderts angeblich auf der Insel vergraben haben. Vor rund zwanzig Jahren, bei ihrem ersten Treffen, nachdem sie sich in einem Internetforum kennengelernt hatten, war Egon Freese noch Teil der Gruppe, doch er verschwand spurlos. Hat einer von ihnen damit zu tun und weiß mehr über seinen Verbleib?

Dreh- und Angelpunkt ist ein angeblich verschollener Schatz. Gibt es so eine Geschichte wirklich auf Spiekeroog oder auf anderen ostfriesischen Inseln?

Marlene Menzel: Es gibt mehrere Legenden und Geschichten über angebliche oder wahre Schätze in Ostfriesland: Am bekanntesten ist der Störtebeker-Schatz auf Borkum. Der berühmt-berüchtigte Pirat soll vor seiner Hinrichtung angeblich einen riesigen Schatz aus Gold in den Dünen vergraben haben. Der Volksmund sagt, wenn die Dünen sprechen könnten, hätte nie jemand auf Borkum Geldnot.

Aber auch andere Schätze haben Ostfriesland bereits aufgewirbelt. So zum Beispiel der Schatzfund vom Kloster Barthe in der Nähe von Leer. 1990 stieß man bei einer Grabung darauf. Der Schatz umfasst Silber, Gold und Bronze, darunter Münzen, Schmuck und Zierplättchen. Die gefundenen Gegenstände wurden aufs späte vierzehnte bis frühe sechzehnte Jahrhundert datiert.

Funde wie die berühmte Bronzezeit-Goldscheibe von Moordorf, 1910 beim Torfgraben entdeckt und ca. 3.400 Jahre alt, sorgen immer wieder für das Interesse an Schatzsuchen und den alten Geschichten. Auf die Scheibe wurde bereits in modernen Fernsehkrimis, wie jüngst z. B. in der Serie »Friesland«, angespielt.