„Tödliche ostfriesische Liebe“ – der neue Fall der Kripo Emden!

In der Alten Ziegelei von Pilsum finden die Ermittler ein junges Paar tot aufgefunden, scheinbar vereint bis zuletzt. Doch was wie ein tragischer Liebesschwur wirkt, entpuppt sich als Geflecht aus Hass, alten Feindschaften und widersprüchlichen Spuren. War es Liebe oder ein perfekt inszenierter Mord?

Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi

»Wir haben zwei Tote in der Alten Ziegelei in Pilsum!«

Die Kommissare Richard Faber und Rike Waatstedt von der Kripo Emden sind erschüttert von dem Anblick, der sich ihnen bietet. Es wirkt wie das geplante Ende eines jungen Liebespaars. Jule Carstens und Roman Monnsen liegen leblos auf dem Rücken, Hand in Hand, die Köpfe einander zugewandt. Ein Messer steckt in Romans Bauch, Jule weist eine nahezu identische Stichwunde auf. Aber kann das wirklich ein Selbstmord sein? Oder war hier ein besonders diabolischer Mörder am Werk?

Die Carstens aus Greetsiel und die Monnsens aus Jennelt sind seit vielen Jahren erbitterte Feinde. Hatten Jule und Roman dennoch heimlich eine Liebesbeziehung? Handelt es sich um eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte mitten in Ostfriesland?

Die Ermittler stehen vor lauter Widersprüchen. Doch dann werden zwei kleine Schlüssel zur entscheidenden Spur …

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Interview zum Ostfrieslandkrimi »Tödliche ostfriesische Liebe«

  1. Endlich ermitteln Faber, Waatstedt und das Team der Kripo Emden wieder! Was erwartet die Leserinnen und Leser im neuen Ostfrieslandkrimi »Tödliche ostfriesische Liebe«?

Elke Nansen: Es ist ein ziemlich vertrackter Fall für die Ermittler, denn bei dem Tod von zwei jungen Menschen stellt sich von Anfang an eine Frage: War es Mord oder Selbstmord? Wenn es ein Mord war, dann hat man es sehr geschickt inszeniert. War es jedoch Selbstmord, erinnert die ganze Geschichte an das Drama Romeo und Julia von Shakespeare.

  1. Die Parallelen zu »Romeo und Julia« werden ja auch im Klappentext und durch die Wahl der Namen der beiden Hauptprotagonisten hervorgehoben. Allerdings sind seit dem Klassiker von Shakespeare einige Jahrhunderte vergangen. Wie sieht im 21. Jahrhundert der Konflikt zwischen den Familien Carstens und Monnsen in Ostfriesland aus?

Elke Nansen: Eigentlich ist es nicht so sehr verschieden von der damaligen Zeit. Denn es geht um eine sehr lange Feindschaft, die sich in die heutige Zeit fortgesetzt hat. Mittlerweile weiß in den Familien keiner mehr so genau, warum man sich hasst. Die Monnsens sind eine Bauernfamilie, die Milchvieh im großen Stil züchtet, nur auf Ertrag aus ist und in patriarchischen Machtverhältnissen lebt. Die Familie Carstens, Schafzüchter, die sich einer ökologischen Biozucht verschrieben haben, lehnen nicht nur die Monnsens ab, sondern auch ihre Art zu wirtschaften. Dadurch ist die Familie Carstens aber keineswegs toleranter, wenn es um ihre einzige Tochter geht. Sie haben ganz genaue Vorstellungen davon, was das Mädchen beruflich machen soll und vor allem, wen sie heiraten wird.

Ein Mitspracherecht haben sowohl bei den Carstens als auch bei den Monnsens die beiden jüngsten Kinder nicht. Natürlich kann man sich das heutzutage kaum vorstellen, doch bei den alten Bauernfamilien und in ländlichen Gegenden geht es oft wesentlich konservativer zu, als wir es kennen und man es glauben mag.

  1. Und Jule und Roman wollten aus den eher konservativen Bahnen ausbrechen?

Elke Nansen: Ja, das wollten sie. Doch war das nicht so einfach, denn sie wuchsen auf in einer sehr starren Gemeinschaft, mit einer Erziehung, die ihnen kaum Freiraum ließ. Daher gehörte schon viel Mut dazu, sich aufzulehnen.

  1. Gefunden werden die beiden in der Alten Ziegelei in Pilsum. Was hat es mit diesem Schauplatz Ihres neuen Ostfrieslandkrimis auf sich?

Elke Nansen: Ach, da wird mir ganz wehmütig ums Herz. Die Alte Ziegelei in Pilsum war einer der letzten ›Lost Places‹ dort oben, und wer meinen Roman ›Tödliches Pilsum‹ von 2018 gelesen hat, weiß, dass ich diesen Ort bereits einmal zu einem Schauplatz gemacht habe. Sogar in einer vom Fernsehen verfilmten Krimiserie wurde der Platz gewählt, weil er nun mal so herrlich schaurig und authentisch war. Mittlerweile wurde die Alte Ziegelei verkauft. Das Haus an der Etumer Straße ist bereits renoviert worden, die wilden Büsche und Bäume sind gefällt. Soweit ich recherchieren konnte, weiß man noch nicht genau, was der neue Investor mit der Ziegelei vorhat. Ich würde mir wirklich wünschen, dass es ein Industriemuseum wird und damit interessierten Menschen zugänglich. Jedoch wird es nie mehr das alte Flair haben. Daher habe ich die Alte Ziegelei ein letztes Mal in einem Ostfrieslandkrimi zum Schauplatz gemacht, und zwar so, wie sie lange Jahre unberührt vor sich her wucherte. Die gruselige Stimmung mit dem Gewitter an der Stelle war mir deshalb auch so wichtig. Ein letzter nostalgischer Gruß an einen wunderschönen ›Lost Place‹ in der Krummhörn.

  1. Apropos Krummhörn – die Atmosphäre in der guten Stube mit den Ermittlern und Opa Knut ist immer sehr heimelig. Ist es Ihnen wichtig, in Ihrer Krimireihe Protagonisten zu erschaffen, mit denen Sie selbst gerne eine gute Zeit verbringen würden?

Elke Nansen: Aber klar, wer möchte das nicht? Könnte ich mir einen Opa backen, dann wäre es Knut. Aber auch die Ehepartner Waatstedt-Faber sind mit ihrer Liebe zueinander sehr speziell, gerade weil sie zwei sehr unabhängige Menschen sind. Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein zwischen den beiden, doch sie sind loyale Menschen, die sich engagieren und für ihre Familie, die Freunde, das Team, aber auch für die Opfer von Verbrechen kämpfen. Und mal ehrlich, wer hätte nicht gerne so einen liebenswerten Knilch wie Schorlau zum Freund, an dem man sich reiben muss!