Die See tobt, die letzte Fähre ist weg – und kurz darauf eine junge Frau tot. Oberkommissarin Anneke Broder ermittelt in einer Pension am Hafen. Das Opfer, Ella Frost, galt als hilfsbereiter Engel, doch hinter der Fassade lauert ein Abgrund. Ein alter Kriminalfall rückt in ein neues, mörderisches Licht. Nichts auf der Insel ist so, wie es scheint, wenn der Sturm die Wahrheit ans Licht peitscht.
Der Klappentext zum Ostfrieslandkrimi:
»Ich muss sofort von hier weg, es geht um Leben und Tod!«
Während auf Norderney ein Sturm aufzieht, bringt Oberkommissarin Anneke Broder eine Freundin ihrer Vermieter zur letzten Fähre. Dort trifft sie auf eine panisch wirkende Frau, welche für die Überfahrt zu spät gekommen ist und nun alle Möglichkeiten durchspielt, die Insel zu verlassen. Nachdem die Polizistin ihr klargemacht hat, dass dies nicht möglich ist, verschwindet die Unbekannte im zunehmenden Regen. Nur wenige Stunden später werden Annika und ihr Kollege Niklas Straten von der Inselwache zu einer kleinen Pension am Fähranleger gerufen. Dort finden sie die junge Frau, die Annika getroffen hatte, tot vor. Bei ihren Recherchen stellen die Kommissare zunächst fest, dass Ella Frost allgemein als sympathische, hilfsbereite und sozial engagierte Person angesehen wurde. Doch dann kommen sie einem düsteren Geheimnis auf die Spur, das mit einem alten Kriminalfall in Verbindung steht …
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Viel Freude beim Lesen wünscht
Das Team von www.ostfrieslandkrimi.de
Interview »Sturmtod auf Norderney«
Schon der Titel lässt auf einen spannenden Kriminalfall schließen, worum geht es in Ihrem neuen Ostfrieslandkrimi »Sturmtod auf Norderney«?
Julia Brunjes: Eine junge Frau, die unbedingt die Insel verlassen will, verpasst die letzte Fähre. Leider erhält sie keine weitere Chance mehr, ihrem Mörder zu entkommen. Oberkommissarin Annika Broder setzt alles daran, den Täter zu fassen, bevor der Sturm abklingt und er mit der ersten Fähre fliehen kann. Dabei kämpft sie auch noch mit den Naturgewalten, denn der Sturm wütet auf Norderney und stellt sie vor immer neue Aufgaben.
Eine spezielle Großwetterlage bildet den Hintergrund für diesen Ostfrieslandkrimi – was hat es damit auf sich?
Julia Brunjes: Hoch im Norden ist Sturm nichts Ungewöhnliches und doch immer wieder eine Herausforderung. Man muss auf alles gefasst sein. Ganz besonders schwierig kann es werden, wenn der Fährbetrieb eingestellt wird. Die Bewohner der Insel sind dann auf sich selbst gestellt und auch die Polizisten müssen mit vielen Widrigkeiten zurechtkommen. Beruflich wie im Privaten.
Die ermordete Ella Rost wurde von den meisten Personen als freundlich und liebenswert geschildert. Was für ein Charakter war Ella Rost?
Julia Brunjes: Ich bin der Meinung, sie hat ein ausgeprägtes Helfersyndrom. Nur so konnte sie in diese Lage geraten. Zudem ist sie ein bescheidener Mensch, der mit wenig auskommt und ein friedliches Dasein jeglichem Luxus vorzieht. Sie hätte auf Norderney glücklich werden können, nur ging sie leider auch ein großes Risiko ein.
Die Institution der Telefonseelsorge bildet ein wichtiges Puzzlestück in diesem Kriminalfall. Wie kamen Sie dazu, diese Institution als Angelpunkt Ihres neuen Ostfrieslandkrimis zu machen?
Julia Brunjes: Das war eine spontane Eingebung, resultierend aus einer Filmszene, die ich eines Abends vom Sofa aus sah. Darin ging es um einen Radiosprecher, der mit einer unbedachten Äußerung eine Katastrophe auslöst. Ich dachte darüber nach, wie viel Einfluss im Grunde völlig fremde Menschen manchmal auf uns haben, nur weil wir ihnen eine Weile zuhören und ihnen Vertrauen schenken. Als ich den Faden weiterspann, landete ich bei der Telefonseelsorge, Ella Rost und allem, was zu diesem Ostfrieslandkrimi führte.